Nürnberg war im Mittelalter eine wichtige Industrie- un Handelsstadt. Entsprechend groß war hier der Energiebedarf. So wurde im Nürnberger Reichswald an allen Ecken und Enden von Köhlern der Energieträger Holzkohle produziert. Durch den hohen Holzbedarf entstanden hier die ältesten europäischen forstwirtschaftlichen Monokulturen.
Heutzutage wird die Holzkohle aus Ländern mit tropischen Regenwäldern oder Namibia importiert. Entsprechend der Herkunftsländer kann der ökologische Schaden sehr unterschiedlich ausfallen. Namibia kann durch Renaturierung verbuschter Regionen große Mengen an Holzkohle gewinnen.
Nach einer Einführung über den Lebensraum Rinderfarmen in Namibia - weltweit der Beste für Geparde! - wird in einer Gesprächsrunde das Wissen über die Herkunft von Grillkohle eruiert.
In Gruppen werden die Pros und Contras verschiedener Holzkohle produzierender Länder erarbeitet.
Anschließend werden die Ergebnisse vorgestellt und in einer Gesprächsrunde sondiert.