Zum Hauptinhalt springen

Apfel (Malus domestica)

Wichtiger Obstbaum mit vielen verschiedenen Sorten

Apfelbäume haben in unseren Kulutlandschaften schon seit Jahrtausenden ihren festen Platz.

Unklar ist aus welchen Arten die bestehenden Zuchtformen entstanden sind. Es könnte eine Kreuzung aus dem Holzapfel (Malus silvestris) mit Malus praecox sein.

Die Heimat der ersten Äpfel liegt scheinbar in Asien (Almaty). Hier wurde schon vor 6.000 Jahren mit Äpfeln gehandelt. Die Wege nach Eurpa sind momentan noch unklar.

Es ist aber bekannt, dass schon die Germanen und Kelten, die damals noch kleinen und harten Früchte verkochten und mit Honig zu einem alkoholischen Getränk verarbeiteten.

Heut gilt der Apfel in Deutschland als das Obst. Dies spiegelt sich auch darin wieder, das es bei den Äpfeln die meisten Zuchtformen gibt. Man geht davon aus, dass es weltweit etwa 20.000 Apfelsorten gibt. In Deutschland sind etwa 70 im gewerblichen Handel vertreten. Wirtschaftlich von bedeutung sind 20 Sorten.

Für die Welternährung ist Sortenreichtum bei den Wirtschaftspflanzen sehr wichtig, wie es momentan bei den Bannanen gut zu beobachten ist.

Für Inseklten ist der Apfelbaum ein sehr ergibiger Nektarproduzent. Eine Blüte produziert pro Tag etwa 1,35 mg Nektar.