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Banane

Klone, die die Tropen bevölkern

Bananen sind mehrjährige Stauden. Sie kommen ursprünglich aus der alten Welt, werden mittlerweilen jedoch überall in den Tropen angebaut.

Deutschland bezieht seine Bananen zum größten Teil aus den Mittel- und Südamerikanischen Ländern Costa Rica, Panama, Ecuador und Kolumbien. Hier werden die Staunden in Monokulturen angebaut.

In Deutschland ist die Banane hinter dem Apfel die zweitbelibteste Frucht. Im Durchschnitt ist jeder Deutsche gut 11 Kilogram im Jahr. Ende des 19. Jahrhunderts begann in Südamerkia der Export dieser Früchte in den Norden. Nun, über 120 Jahre später, ist sie die beliebteste und wichtigste Exportfrucht der Welt. somit ein gewisses Markenzeichen der Globalisierung. Der Wert des Weltmarktvolumens liegt bei über30 milliarden Euro. Somit ist die Banana für einige Exportländer, vorrangig aus mittel- und südamerika, ein sehr wichtiges wirtschaftlichens Standbein.

Doch dieser weltweit verbreitete Klon Cavendish (dies ist die momentan handelsübliche Bananensorte - 20 -30 cm lang, gebogen, gelb). Seit einigen Jahren breitetsich der Pilz TR4 von Asien über Australien nach Afrika aus. 2019 erreichte er dann Südamerika, das Hauptanbaugebiet. In Kolumbien und Honduras sind nun schon Anbauflächen gesperrt. Böden, die mit dem Pilz konaaminiert sind, werden für 30 - 40 Jahre unbrauchbar für den Bananenanbsu sein, da die Sporen des Pilzes sehr langlebig sind. ein Mittel gegen sie gibt es nicht. Für die entsprechenden Länder und ihre Wirtschaft hat dies katastrophale Folgen.

Infizierte Plantagen werden sofort gesperrt, alle Pflanzen werden ausgerissen und streng Quarantänemaßnahmen werden eigleitet. Doch dieser Pilz ist hochinfektiös. Schon kleinste Erdkrümel über Schuhwerk, Tiere oder Wind können den Erreger verbreiten.

Momentan verursacht er qweltweit einen Schaden von etwa 400 Millionen Euro. Hans Dreyer, Direktor der FAO-Abteilung für Pflanzenproduktion und -schutz in rom sagt "Auf großen Anbauflächen eine so geringe Sortenvielfalt zu haben, ist mit großen Risiken behaftet. Vielfalt und Diversität sind das Gebot der Stunde."

Neben dem Ernteausfall ist die Banane für ca. 400 Millionen Menschen ein wesentlicher Bestandteil ihrer Ernährung, die nun gefährdet ist.

Aber auch ohne diesen Pilz ist der Anbau von Bananen eine ökologische Katastrophe. Die Pflanzen in ihrden rießigen ;Monokuöturen sind sehr empfindlich, so das sie mehrmals wöchendlich mit Insektizieden und Pestiziden behandelt werden müssen. Für die Arbeiter, die Böden sowie das Trinkwasser eine starke Belastung.

Aber warum hat man aus vorherigen Fehlern nicht gelernt. Bereits in den 1950-er Jashren hat ein Pilz (damals TR1) die zu dieser Zeit weltweit verbreitete Sorte Gros Michel komplet ausgelöscht. Es sind wohl die wirtschaftlichen Interessen gewesen, die ein Umdenken verhinderten.