

Klatsch-Mohn Papaver rhoeas
Mohn gehört zu den ältesten Kulturpflanzen. Ursprünglich in Vorderasien beheimatet begann seine Kultivierung dort vor etwa 4.000 Jahren sowohl Ägypter als auch Griechen setzten ihn schon in der Medizien ein. Dies ruht auf dem Gehalt von Opiumalkaloiden (Morphin, Codein und Papaverin). Daher hat er auch den Namen Schlafmohn. Entsprechend unterliegt seine Kultivierung in Deutschland auch dem Betäubungsmittelgesetz. Weiterhin hat er einen hohen Kalziumanteil und einen hohen Gehalt an Vitamin B und E.
Neben dem Einsatz in der Medizin wird Mohn auchseit langem schon als Lebensmittel genutzt. In Deutschland werden jährlich etwa 10.000Tonnen Mohn verbbraucht. Mesit wird er aus der Türkei , Tschechiien, Ungarn unnd Australien importiert 2019 wurden in Deutschland auf 590 ha Mohn angebaut.
Auch wenn er vor einigen tausend Jahren in Mitteleuropa nicht heimiscvh war ist Mohn heutzutage in den Mitteleuropäischen Kulturlandschafte als Ackerwildkraut von großer ökologischer Bedeutung. So war er neben Kornblume und Kamille stets bunter Begleiter bei der Nahrungsmittelerzeugung auf Mitteleuropäischen Äckern. mit der Perfektionierrunng der Landwirtschaft, dem Einsatz von Herbiziden und sowie der stets perfekter werdenden Unkrautbekämfung ist er von den Anbauflächen mittlerweile verschwunden. Der Lebensraum Acker ist heutzutage den perfektionierten Monokulturen gewichen. Die Locki Schmidt Stiftung wählte den Mohn zur Blume des Jahres 2017 stellvertretend für die Gefährdung der Ackerwildkräuter.
Da dermohn in vielen Saatmischungen enthalten ist, welche für die Stadtbegrünung benutzt werden ist er immer wieder in Stadten zu sehen. Auch auf Brachen an Bahndämen und Wegen kommt er häufig wild vor. Er liebt nährstoffreiche, sonnige Standorte. Auf Schatten reagiert err sehr empfindlich.
Auch als Topfpflanze auf dem Balkon kann er gepflanzt werden. Es muss jedoch auf genung Sonne geachtet werden. Da es viele verschiedene Mohnsorten gibt, ist auch eine große Auswahl verschiedener Farben vorhanden.
Der ökologische Nutzen des Mohns in unserer Insektenwelt ist groß. Jede Mohnblüte produzeirt etwa 2,5 Millionen Pollenkörner. Somit ist die Pflanze eine wichtige Narungsquelle für Biene & Co. Nektar produziert die leuchtendrote Blüte des Mohns jedoch nicht.
Spezialisten, wie die Mohn-Mauerbiene sind in ihren Beständen in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen. Sie wird heute als "stark gefährdet" gelistet.
